` THE ORPHIC SALVATION ´

 
Das Ensemble `T: O: S:´ wurde 1992 von Jörg Hüttemann und Bernhard Ioan Siegel gegründet.
J.H. ist der Spezialist  für High-Tech Klangentwicklungsmöglichkeiten, und B.I.S. zeichnet für Welt-Musik-Kompatibilität.  J.H. versteht sich als Zukunfts-orientierter Klang-Maler,  und B.I.S. liegt die Verknüpfung mit westlicher und östlicher klassischer Musik am Herzen . Eine sehr fruchtbare Arbeitsteilung. Auch bringt BIS seine Erfindung, die `Harmonic Mega Harp´ mit ein. Es handelt sich um einen neuen Typus von musikalischem Instrument:  Die  H.M.H.  vereint nicht nur die Möglichkeiten des gestrichenen Kontrabasses mit jenen der Violine, sondern erlaubt auch die Verwendung reiner Obertöne zur Bildung von allen möglichen Tonskalen. Hier erklingen die kosmisch schönen Obertöne in ihrem vollen Potential. Das Instrument  ist `reintonal´ gestimmt, und ermöglicht damit auch das Spielen von indischen-, und alten griechischen Skalen.  Eine wichtige Schnitstelle zur  `Welt-Musik´.
 

Jörg Hüttemann Electronics Bernhard Ioan Siegel, Harmonic Mega Harp
Armin Küpper,  Saxophon Gast an dem Abend

Die Gruppe `THE ORPHIC SALVATION´  kreiert damit einen frischen, vitalen, aber auch zarten und hoch-herzigen musikalischen Raum.  Kenner meinen, dass das Ensemble darum auch zur Top-Klasse der Post-New-Age-Ensembles zu rechnen ist. Das ist insofern nicht weiter erstaunlich, da  Jörg Hüttemann und Bernhard Ioan Siegel schon vor ihrem Zusammenschluss  eingene Ensembles leiteten und in aller Welt auftraten.  ( Bitte beachten sie die respektablen Curriculi Vitae )  Die Musiker verfügen über virtuose Kapazitäten. Sie sind Multi-Instrumentalisten. Sie beherrschen eine stattliche Anzahl von westlichen und östlichen Instumenten. Mit zunehmender Reife  konzentrieren sich die Komponisten jedoch auf jene musikalische Essenz, welche man als das eigentliche, aber unausgesprochene ja verborgene Programm bezeichnen könnte: Musikalische Ekstatik.  Die Grundlagen ihrer Kompositionen aber sind viele: Auf welcher Form sie auch aufbauen, sei es Klassik,  Pop, Jazz, Rock, indische-, oder maghrebinische Folklore, immer lassen sie die Anknüpfungspunkte zur Welt-Musik erkennen. 
 
Der Name des Ensembles ist ideell gedacht.  Die Musiker meinen, während der langen Jahren der Übung den Ansatz der Wurzeln europäischer Geistigkeit in der Musik wieder entdeckt zu haben. Es war Orpheos, der wahrscheinlich gegen Ende des 2. Jahrtausend v. Chr.  eine der interessantesten `Körper-Sprache- Geist´- Entwicklungssysteme der westlichen der Welt stiftete. Orphische Vorstellungen wurden im 5.Jh.v.Chr. von Pythagoras und den Pythagoreern übernommen. Im Gegensatz zu heutigen Vorstellungen,  war Orpheus nicht nur ein genialer Sänger. Er re-introduzierte uralte ägyptische und keltische Reinkarnationsvorstellungen, die er und seine Schüler durch die Einführung von Mysterien zu verifizieren verstanden.  Auch bemührte sich Orpheos,
( wie der Tibeter Shenrab Miwo und der Inder Sakyamuni Buddha ) um die Abschaffung von Tier-, und Blutopfern im religiösen Zusammenhang.  Die Orphiker glaubten, dass der Beistand für Wesen in Not auch auf immaterieller Ebene möglich sei.  
 
In ihren Texten spricht die  `Orphic Salvation´ solche  Themen auch an, ohne aber Zeigefinger oder gar Fäuste zu recken. Die Gruppe steigt nicht auf hohe Leitern um von oben herab zu predigen.
Auch zitieren sie nur selten alte Texte. Sie vermeidet schlechten Geschmack. Dafür aber entwickeln die Musiker eine beachtliche Portion an Ironie und Humor. Der musikalische Ansatz der Gruppe aber ist ekstatisch.

Jörg Hüttemann experimentiert: Tape-8-Experiment Tape-9-Experiment (mp3, 112 khz 6,5 MB)

 

Konzertmitschnitte Jörg Hüttemann - Bernhard Ioan Siegel - Michael Pauly als CD Kritiken

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